Dienstag, 20.11.2018

Aufgespießt

Und die Erde ist eine Scheibe...!

22.10.2010 13:13

Antwort auf FVDZ-Homepageartikel

Der Hartnäckigkeit des Freiverbands-„Großinquisitors" kann ZfN nicht länger widerstehen.
ZfN gesteht: Die Erde ist eine Scheibe!

Wie lange muss man die Fakten foltern, um einen falschen Sachverhalt belegen zu können?

In Kopie des 2004 durch ZfN dargelegten Millionenschadens durch den damaligen Freiverbands-KZV-Vorstand versucht der Landesvorsitzende des „Freien" Verbandes jetzt mit einem Beitrag auf der eigenen Homepage auch dem derzeitigen KZVN-Vorstand irgendwie einen Millionenverlust für die Kollegenschaft anzuhängen.

Noch einmal für alle "Faktenfolterer" zum Verständnis:
Es ist ein Unterschied, ob unter dem damaligen Freiverbands-KZV-Vorstand durch Fristversäumnis (!) rund EUR 5 Mio verloren gegangen sind, die unwiederbringlich basiswirksam fehlen, oder ob unter der Ägide des aktuellen ZfN-KZVN-Vorstands bei einer Festbetragsregelung die unverändert hohe Geldsumme innerhalb der Kollegen anders verteilt wird!

Wenn jetzt wahrheitswidrig behauptet wird, die Punktwertabsenkung bedeute EUR 20 Mio pro Jahr weniger für die niedersächsischen Zahnärzte, summiert sogar EUR 120 Mio, so kann man über die Dreistigkeit, alternativ unverfrorene Verlogenheit, nur den Kopf schütteln!

Wenn das so wäre, dann allerdings müssten wir Niedersachsen in der Tat den „Freien" Verband wählen! Der würde dann nämlich zuerst die Politiker und Kassen entmachten und dann einfach den Punktwert nach dieser Logik z.B. um 6% anheben. Und schon hätten wir Niedersachsen schlagartig EUR 40 Mio mehr Gesamtvergütung! Geniale Sache für den Staat Utopia, nicht wahr!?

Aber wer glaubt denn heute noch so etwas?
Zuletzt hat Münchhausen so etwas erzählt: Er hat sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen!

Und wenn der „Großinquisitor" dann den Dreh versucht, die Zahnärzte müssten aber wenigstens für EUR 20 Mio mehr Leistungen erbringen, so stimmt noch nicht einmal das: Die Mehrheit müsste (theoretisch) weniger Leistungen für das gleiche Geld erbringen, weil die Restvergütungsquote für die Mehrheit der niedersächsischen Zahnärzte ja deutlich höher ausfällt, als unter dem letzten Freiverbands-KZVN-Vorstand.

Zur HVM-Klage vor dem Bundessozialgericht:
„Hätte ZfN als Klägerin Recht bekommen, wäre in der Folge ein finanzielles Desaster auf die KZVN .....zugekommen."

Gegen den HVM 1999 lag eine viel höhere Zahl an Klagen vor, als ZfN damals Mitglieder hatte! Bis wir diese Zahl erreicht haben, dauert es noch eine Weile, rückt aber mit jedem Schreiben des „Freien" Verbandes näher!
ZfN war als Verein überhaupt nicht klagebefugt, und das finanzielle Desaster hätten unsere Vorgänger zu verantworten gehabt!

Zum Punktwert:
Der niedersächsische Punktwert liegt sowohl im Ersatzkassenbereich, als auch bei den Primärkassen über dem Bundesdurchschnitt!

Wer hat denn nun hier die kurzen Beine?

Lassen Sie sich nicht beirren!

D.M.D. Henner Bunke, Wietze
Zahnärzte für Niedersachsen e.V. (ZfN)
Vorstandsvorsitzender
www.zfn-online.de

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