Mittwoch, 21.11.2018

Aufgespießt

Lügen haben kurze Beine!

31.10.2010 17:04

In einem Rundschreiben hat Kollege Beischer den „Zahnärzten für Niedersachsen" (ZfN) vorgeworfen, „kurze Beine" zu haben.
Bei seinem Vorwurf in Richtung ZfN war aber wohl eher sein Wunsch der Vater seines Gedankens! Denn in Wirklichkeit ist er selbst davon beschwert.

Dies belegen unmissverständlich seine vielen Täuschungsversuche gegenüber der Kollegenschaft. Eigentlich wäre das alles auch eine berufsrechtliche Würdigung wert...

Aber vielleicht hat er sich ja auch deshalb in den Kammervorstand wählen lassen, um dererlei konsequente Vorwürfe abwehren zu können!?

Nachfolgend ein paar Belege:
Ein klarer Täuschungsversuch ist sein Versprechen, Verwaltungsstellenvorsitzende bei entsprechendem Wahlausgang zu Gunsten seiner Gruppierung wählen zu lassen. Dazu müsste zuerst die Satzung geändert werden. Diese Änderung müsste dann aber von der Aufsicht genehmigt werden. Aber gerade das, was sie dann genehmigen soll, hatte sie dem Freien Verband bereits in 2004 verweigert. So eine Satzungsänderung hätte also keine Aussicht auf Erfolg. Und das weiß Kollege Beischer auch!

Ein weiterer klarer Täuschungsversuch ist auch sein jüngster „Erguss" über die Natur des Prinzips der Grundlohnsummensteigerung: Indem er schreibt, dies sei keine „natürliche" Grenze, erweckt er zum einen den Eindruck, ZfN hätte so argumentiert. Schon das ist wahrheitswidrig, wir haben immer von einer gesetzlichen Grenze geredet.
Zum anderen erweckt er die Erwartung, er könnte diese Grenze überwinden. Gegen diese gesetzliche Regelung hilft allerdings keine noch so kämpferische Haltung! Die Kassen zahlen Abschläge auf die Gesamtvergütung. Per Vertrag kann auch ein Herr Beischer nicht über die Grundlohnsummenanbindung hinaus. Per Schiedsamt auch nicht. Also müsste er klagen, wenn er eine höhere Gesamtvergütung haben wollte. Da kann er ja mal die Kieferorthopäden fragen, wie sie seine Chancen vor dem Bundessozialgericht einschätzen, wenn er contra legem - und damit (nach dortiger Auffassung) systemgefährdend - mehr Geld haben will!

Natürlich weiß er das alles selber - sonst wäre es ja auch kein Täuschungsversuch. Deshalb verspricht er auch anschließend, die unzureichende Gesamtvergütung „gerechter" verteilen zu wollen, und appelliert noch einmal an den Neidinstinkt der Mehrheit zu Lasten einer Minderheit!

Dafür gibt es in der Geschichte der Demagogie gerade in Deutschland grässliche Beispiele!

Und auch da war es ein wesentliches Element, die Presse gleichzuschalten. Bei Beischer heißt das dann Abschaffung von „Doppelstrukturen".

Möge das uns niedersächsischen Zahnärzten erspart bleiben!

D.M.D. Henner Bunke, Wietze
Zahnärzte für Niedersachsen e.V. (ZfN)
Vorstandsvorsitzender
www.zfn-online.de

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